Roland Kluttig
Der in Dresden ausgebildete Roland Kluttig hat sich in den letzten Jahren als Operndirigent an der Stuttgarter Staatsoper und als Dirigent aussergewöhnlicher Konzertprogramme profiliert. Mit dem Residentie Orkest den Haag sprang er beim Rheingau Festival 2006 mit einem Shakespeare gewidmeten Programm mit Werken von Berlioz, Tschaikowsky und Strauss ein. Bei der Dresdner Philharmonie wird er 2007 die grossen Orchesterwerke von Frank Zappa und Edgard Varèse leiten. Nach erfolgreichen Debüts hat Roland Kluttig mittlerweile mehrfach mit den den Rundfunksinfonieorchestern in Freiburg, Stuttgart, Frankfurt, Berlin und Leipzig, dem Deutschen Sinfonieorchester, dem Berliner Sinfonieorchester, den Bochumer Symphonikern, der Jungen Deutschen Philharmonie, dem Collegium Novum Zürich, dem ASKO Amsterdam und dem Klangforum Wien zusammengearbeitet.
An der Stuttgarter Staatsoper, wo er bis 2004 als Musikalischer Assistent von Lothar Zagrosek engagiert war, leitete er die CD-Produktion von Schönbergs Moses und Aron und die Premiere von Morton Feldmans Neither, die „zu einem Triumph für Roland Kluttig wurde“ (Opernwelt). Zuvor hatte er u.a. Don Giovanni, Don Carlos, Luigi Nonos al gran sole und Helmut Lachenmanns Das Mädchen mit den Schwefelhölzern an diesem Haus dirigiert.
Beim Aldeburgh Festival 2005 dirigierte er die Uraufführung von Richard Ayres Oper the cricket recovers, die vom Independent zur „besten neuen Opernproduktion des Jahres“ gewählt wurde. Seit Sommer 2004 ist er ausserdem Music Director des Crested Butte Music Festival in Colorado
Als Musikalischer Leiter des Kammerensembles Neue Musik Berlin hatte er von 1993 - 19999 die Entwicklung dieses Ensembles zu einem der besten in Deutschland entscheidend mitgeprägt.
Roland Kluttig arbeitete eng mit Dirigenten wie Peter Eötvös, John Eliot Gardiner und Sylvain Cambreling zusammen und wurde u.a. vom Deutschen Musikrat und der Akademie Schloss Solitude gefördert.